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Wirtschafts-News Baden 4.0

Kanton Aargau und Baden bedauern Standortentscheid von Hitachi

Aarau/Baden/Wettingen - Der Kanton Aargau und die Stadt Baden bedauern, dass Hitachi sein neues Werk in Otelfingen statt Wettingen baut. Baden, Dättwil, Turgi und Seon verlieren rund 1000 Arbeitsplätze. Der Kanton weist aber darauf hin, dass der Energiecluster im Limmattal insgesamt gestärkt wird.

(CONNECT) Der Kanton Aargau und die Stadt Baden verlieren mit dem Wegzug von Hitachi nach Otelfingen im benachbarten Zürcher Furttal Arbeitsplätze und Steuersubstrat. Entsprechend bedauern sie die Entscheidung des japanischen Unternehmens.

Hitachi will am neuen Standort Arbeitsplätze zusammenführen, die bisher insbesondere in Baden, Dättwil, Turgi und Seon angesiedelt sind. Der Aargau hatte sich mit dem Standort Wettingen um die Ansiedlung von Hitachi Energy beworben, der mit Hauptsitz in Zürich angesiedelten Energiesparte der japanischen Hitachi-Gruppe. Dafür hat der Kanton im Schnelldurchlauf auch eine Änderung des Richtplans im Gebiet Tägerhardächer auf den Weg gebracht.

Der Aargau verliert rund rund 1000 Arbeitsplätze. „Wir bedauern, dass diese Arbeitsplätze nicht im Kanton Aargau gesichert werden konnten“, wird Verena Rohrer, Leiterin der Standortförderung Aargau, in einer Mitteilung des Kantons zitiert. Der Kanton erwartet aber auch positive regionale Effekte, weil mit dem Entscheid für Otelfingen der Energiecluster im Limmattal insgesamt gestärkt werde. Ausserdem blieben die Standorte Wettingen und Lenzburg im Bereich Halbleiter bestehen.

Dieter Egli verweist  auf die Erfahrungen, die bei der Bewerbung Wettingens gemacht worden sind. „Alle beteiligten Fachstellen der Gemeinde, der Region und des Kantons haben gute Arbeit geleistet“, wird der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor zitiert. „Sie haben bewiesen, dass die Grundlagen für solche Ansiedlungen im Kanton Aargau geschaffen werden können, wenn alle politischen Akteure mitziehen.“

Die Region Baden verliere mit dem Wegzug „einen wichtigen Pfeiler, der einen massgeblichen Beitrag zur regionalen Standortqualität leistet“, wird Stadtammann Markus Schneider in einer eigenen Mitteilung der Stadt Baden zitiert. Auch er schaut nun in die Zukunft. „Ich bin überzeugt, dass der Wegzug von Hitachi für Baden auch Chancen ermöglicht: für Neuansiedlungen, für Start-ups oder für einen Ausbau bereits ansässiger Unternehmungen.“ ce/ug

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