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Neozoen

Asiatische Hornisse

Asiatische Hornissen sind invasive Neozoen, die ursprünglich aus dem indochinesischen Raum stammen. Im Jahr 2017 wurden die ersten Individuen in der Schweiz gesichtet, seit 2022 auch im Kanton Aargau. Asiatische Hornissen gefährden die heimische Biodiversität, insbesondere Wildbienen und Honigbienen.

Unbedingt ihre Sichtung auf  www.asiatischehornisse.ch melden, wenn möglich mit Foto oder Video!

Erkennungsmerkmale der Asiatischen Hornisse sind:

1. Grösse: 17-31 mm
2. Schwarze Grundfärbung
3. Gelbe Beinenden
4. Hinterleib schwarz mit einer breiten orangen Binde am Ende

Bildquelle: Q. Rome

Weitere Informationen finden Sie in unserem Umweltblog über die Asiatische Hornisse oder auf www.ag.ch/hornisse


Waschbär

Der Waschbär (Procyon lotor) ist zwar schon seit 1976 in der Schweiz, sein Bestand nimmt aber gerade in den letzten Jahren exponentiell zu. Der anpassungsfähige Kleinbär kann eine grosse Zahl an Lebensräumen besiedeln und konnte bereits im Aargau und in der Umgebung von Baden nachgewiesen werden. 

Weitere Informationen zum Waschbär und was bei einer Sichtung getan werden muss, finden Sie in unserem Umweltblog.


Asiatische Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) stammt ursprünglich aus Südostasien. Sie hat sich mittlerweile in weiten Teilen der Welt im tropischen bis warmgemässigten Klima ausgebreitet und ist auch in verschiedenen Regionen in der Schweiz anzutreffen.

Erkennungsmerkmale der Asiatischen Tigermücke sind:

1. Grösse: 0.5-1cm
2. Weisser Streifen entlang des Rückens
3. Letztes Glied an den Hinterbeinen weiss

Bildquelle: Swiss Tropical and Public Health Institute

Die Tigermücke unterscheidet sich von der gewöhnlichen Stechmücke durch ihr aggressives Stechverhalten. Sie sticht tagsüber und mehrmals hintereinander. Die Asiatische Tigermücke ist ausserdem eine potenzielle Überträgerin von Tropenkrankheiten (wie Dengue-, Chikungunya-, Zika-Viren). Ihr Auftreten wird deshalb überwacht.

Danke für Ihre Meldung mit Foto oder Video auf: Schweizerisches Mückennetzwerk

Wie können Sie helfen?

  • Generell Wasseransammlungen vermeiden
  • Auf Pflanzenuntersetzer verzichten oder sie wöchentlich entleeren
  • Leere Behälter (Giesskannen, Eimer usw.) umdrehen oder unter einem Dach lagern
  • Fässer (z.B. Regenwasserbehälter) gut abdichten
  • Kinderbadebecken, Vogelbäder sowie Tränkebecken für Tiere wöchentlich leeren
  • Regenrinnen von Verstopfungen befreien
  • Löcher in Mauern und Boden mit Sand auffüllen

Weitere Informationen finden Sie auf www.ag.ch/tigermücke