Projekte
Erweiterung Schulanlage Kappelerhof
Offener Projektwettbewerb für Generalplanerteams.
Projektinformationen
| Bauherrschaft | STADT BADEN, Bau |
| Jahr | 2025 |
Verfahren
Offener Projektwettbewerb für Generalplanerteams aus den Fachbereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen und Haustechnikplanung.
Siegerteam
Bischof Föhn Architektur, Zürich
Fachpreisgericht
- Raphael Bollhalder, Architekt, Bollhalder Walser Architektur, Zürich
- Lorenzo Guiliani, Architekt, Giuliani Hönger, Zürich (Vorsitz)
- Florian Glowatz-Frei, Landschaftsarchitekt, Planikum, Zürich
- Barbara Meyer, Architektin, Leiterin Bau, Stadt Baden (Ersatz)
- Anne Uhlmann, Architektin, BUR Architekt*innen, Zürich
- Renate Walter, Architektin, Waldrap AG, Zürich
Sachpreisgericht
- Barbara Käser, stellv. Leiterin Abteilung Gesellschaft, Stadt Baden
- Mirjam Obrist, Leiterin Abteilung Bildung und Sport, Stadt Baden
- Manfred Schätti, Leiter Abteilung Infrastruktur, Stadt Baden
- Julius Schulz, Leiter Hochbau, Stadt Baden (Ersatz)
- Benjamin Steiner, Stadtrat, Ressort Bau (Vorsitz), Stadt Baden
Fachliche Begleitung
- Ina Sperlich, Projektleiterin Hochbau, Stadt Baden
- Britta Bökenkamp, planzeit GmbH, Zürich
- Robert Peter, planzeit GmbH, Zürich
Termine
Fertigstellung Sommer 2030
Ausgangslage
Die Schulanlage Kappelerhof ist auf zwei Standorte im gleichnamigen Quartier im Nordwesten von Baden verteilt. Auf der Parzelle 4216 befinden sich die Turnhalle mit Kindergarten und Betreuung sowie Sportplätzen. Auf der Parzelle 2913 liegen die Schulhäuser und ein Kindergartengebäude. Die beiden Standorte werden durch eine städtische Wohnsiedlung und den Kornfeldweg getrennt. Auf der Anlage werden heute rund 240 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse unterrichtet und betreut.
Zudem wird die Anlage von der Quartierbevölkerung genutzt. Das aktuelle Raumangebot für die Schule und die Betreuung ist zum heutigen Zeitpunkt ausgeschöpft. Ein zeitgemässer Schulbetrieb ist mit den gegebenen Räumlichkeiten nicht mehr umsetzbar. Mit den bereits erstellten und zukünftigen Wohnbauten im Quartier wird weiterhin zusätzlicher Schulraum benötigt.
Aufgabe
Mit einer Sanierung und Erweiterung des neuen und alten Schulhauses soll langfristig ein ausreichendes Raumangebot sichergestellt und ein zeitgemässer schulischer wie auch technischer Betrieb ermöglicht werden. Das bestehende Kindergartengebäude kann dabei abgebrochen werden.
Es sollten hohe städtebauliche, architektonische und freiräumliche Qualitäten erreicht werden, welche auch die Anforderungen an einen zeitgemässen Bildungs-, Betreuungs- und Arbeitsort erfüllen. Wichtige Teilaspekte waren dabei der respektvolle Umgang mit dem teilweise schützenswerten Bestand und eine sorgfältige, die Gesamtanlage stärkende Einbettung des Erweiterungsbaus. Der gesamte Freiraum sollte unter Berücksichtigung bestehender Werte, den Anforderungen der Schule sowie den Bedürfnissen des Quartiers neugestaltet werden. Es waren Konzepte gesucht, welche flexibel auf sich wandelnde pädagogische Konzepte reagieren können.
Kontakt
STADT BADEN
Bau
Ina Sperlich
Rathausgasse 5, 5400 Baden
Telefon +41 56 200 83 82
ina.sperlich@baden.ch