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Stadt ist.

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Projekte

Neugestaltung öffentlicher Raum Kernbereich Bäder

Bild Thermalbad Baden

Für die Wiederbelebung der Bäder und zur Erhaltung der Bäderkultur wird der öffentliche Raum ergänzend zum privaten Bäderprojekt neu gestaltet.

Projektinformationen

Bauherrschaft STADT BADEN, Planung und Bau
Planerteam Vogt Landschaftsarchitekten, Porta Nord Ingenieure, Barão-Hutter Architekten
Kosten CHF 6'025'000 +/- 10% (Gesamkosten)
Termine 2012 Planerwahlverfahren
2013-2017 Projektierung Bauprojekt
2018-2020 Ausschreibung und Umsetzung

Projektbeschrieb

Der Kurplatz ist Zentrum der historischen Bäder beidseits der Limmat. Hier nutzten Menschen seit dem Bau von Aquae Helveticae die ergiebigen Thermalquellen. Im 18. und 19. Jahrhundert erlebten die Bäderkultur und das ganze Quartier eine Blütezeit, die in den prächtigen Hotelbauten ihren Ausdruck fand. Trotz des Baus eines neuen Bades in den 1960er Jahren konnte der Rückgang der Badegäste bis heute nicht aufgehalten werden. 

Die Verenahof AG plant den Abbruch mehrerer Gebäude und den Neubau eines Thermalbades, eines Wohn- und Ärztehauses im Bereich Mättelipark / Limmatknie und die Revitalisierung des bestehenden Hotelgebäudekomplexes Verenahofgeviert mit einer Rehabilitationsklinik. Die daran anschliessenden öffentlichen Räume im Kernbereich der Bäder werden parallel dazu durch die Stadt neu gestaltet. Den Aspekten Archäologie, Denkmalpflege, Verkehr und dem Jahrhunderte alten System von Quellen und Leitungen ist bei der Neugestaltung mit der nötigen Sorgfalt zu begegnen. Eine grosse Herausforderung stellt weiter die Berücksichtigung einer Vielzahl von Schnittstellen zu angrenzenden Projekten sowohl bei der Planung als auch beim Bau dar. Ziel ist, einen Attraktiven Nutzungsmix von Dienstleistungen, Kleingewerbe, Wohnen, Gastronomie und Aufenthalt zu etablieren. 

Stand der Arbeiten und nächste Meilensteine

Projektierung

In einem selektiven Planerwahlverfahren wurde die Planergemeinschaft bestehend aus dem Ingenieurbüro Porta, Landschaftsarchitekt Vogt und Architekten Barão-Hutter zur Erarbeitung eines  Bauprojekts ausgewählt. Die ausgewählte Planergemeinschaft überzeugte mit einer Strategie zur Lösungsfindung im vielschichtigen Perimeter. Für die Projektierung der Thermalleitungserneuerung wurde mit Hunziker Betatech, eine auf den Bau von Leitungen spezialisierte Firma beauftragt.

Das Bauprojekt mit Kostenschätzung (Genauigkeit +/- 10%) liegt vor: Die bestehende Abdeckplatte aus Gneis über der Quelle Grosser Heisser Stein, wird zukünftig stärker im Zentrum stehen. Ein weiterer Anziehungspunkt am Platz stellt auch das Ellenbogenbad dar, welches direkt vom Kurplatz her öffentlich zugänglich und sichtbar sein wird. Durch die Neupositionierung des Ersatzneubaus Staadhof entsteht zwischen Staadhof und Schweizerhof eine neue Verbindung zwischen Limmatpromenade und Kurplatz. Die Strassenoberflächen werden mehrheitlich mit Gubersteinen gepflastert. Damit trägt das Projekt den hohen ästhetischen und funktionalen Ansprüchen von Denkmalschutz,  Nutzern und Anwohner an den historischen Kern der Bäder Rechnung. Die angrenzenden Gassen werden mit neuen Kletterrosen  aufgewertet. 

Kunst am Bau

Die Stadt Baden bekennt sich zu Kunst im öffentlichen Raum und richtet dafür bei Neubauten und wesentlichen Umbauten der Einwohnergemeinde Baden einen Förderbeitrag aus. Der Beitrag ist für örtlich und inhaltlich im Zusammenhang mit dem jeweiligen Bauvorhaben stehendes künstlerisches Schaffen in der Sparte der bildenden Kunst in ihrer ganzen Breite (z.B. Malerei, Skulptur, Performances, Video) einzusetzen.

In den Bädern steht die Neuplatzierung von Kunstobjekten im Vordergrund. Die im Bauperimeter platzierten Kunstobjekte sind eingelagert und sollen im Rahmen der Neugestaltung des öffentlichen Raums einen neuen Platz finden. Die Kunstobjekte sollen sich dabei n den Kontext des historischen Erbes und der Bäderkultur stellen und sich in weitere kulturvermittelnde Elemente einreihen. Sie sollen im Sinne ihrer Bestimmung wirken und gleichzeitig den öffentlichen Raum als Gestaltungselemente ideell und materiell bereichern und zur Vermarktung der Bäder und zur Wertschöpfung vor Ort bei tragen.

Umsetzung

die Umsetzung erfolgt abhängig und koordiniert zusammen mit den Neubauten der Therme und des Wohn-/Ärtzehauses sowie des Um- und Teilnaubaus des Verenahofgeviert.

Kontakt

STADT BADEN
Planung und Bau
René Zolliker
Rathausgasse 5, 5400 Baden
Telefon +41 56 200 82 79
rene.zollikerNULL@baden.ch

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