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Baden Nord: Neugestaltung Haselstrasse

An der Forums-Veranstaltung vom 7. Mai 2025 informierte die Stadt Baden Anwohnende und Interessierte über die Neugestaltung der Haselstrasse. Durch die Vergabe eines Studienauftrags soll ein Projekt erarbeitet werden, welches die heutigen Schwachstellen zeitgemäss und nutzerorientiert verbessert. Der Start der Umsetzung zur Neugestaltung ist bis spätestens 2031 vorgesehen.

Der Badener Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 1. April 2025 mit grosser Mehrheit dem Planungskredit für die Neugestaltung der Haselstrasse zugestimmt. Für die Stadt Baden ist die Haselstrasse eine der wichtigsten Verkehrs- und Verbindungsachsen. Sie wird ebenso durch den Fussverkehr, als Schulweg, als wichtige ÖV-Achse und als Querachse für den Arbeitsweg genutzt. Für die Innenstadt und insbesondere auch für das neue Quartier Baden Nord erfüllt die Haselstrasse eine zentrale Funktion – in einem komplexen Raum mit vielen verschiedenen Interessen.

Schwachstellen erkannt, Verbesserungen angestrebt
In diversen städtischen Konzepten wie dem Raumentwicklungskonzept, dem Kommunalen Gesamtplan Verkehr oder dem Velokonzept wurden heutige Schwachstellen der Haselstrasse bereits erfasst. Auch das kantonale Gesamtverkehrskonzept beschreibt die Perimeterbedeutung der Haselstrasse. Um zeitgemässe, notwendige Verbesserungen für die gesamte Haselstrasse in der Achse Bruggerstrasse bis zum Oelrainkreisel ganzheitlich anzudenken, werden drei interdisziplinäre Teams für die Durchführung eines Studienauftrags eingeladen. Diese werden mittels einer Vorstudie bis September 2026 einen Projektvorschlag zur Neugestaltung der Haselstrasse vorlegen.

Prozess angestossen
An der Forums-Veranstaltung vom 7. Mai 2025 durfte Stadtammann Markus Schneider zusammen mit dem Projektteam gut 60 Personen in der Burghalde begrüssen. In ihren Ausführungen zeigte Karin Bächli, Co-Leiterin Stadtentwicklung und Umwelt, die zentrale Bedeutung der Haselstrasse auf und wies auf Herausforderungen und Ziele hin. «Mit dem gewählten Vorgehen erwarten wir von den Projektteams eine durchgängige Gestaltungsidee für den Stadtraum Haselstrasse, welche die verschiedenen Anforderungen (funktional und gestalterisch) in einer stimmigen Gesamtlösung verknüpft.»

Die Diskussion an den Panels zu den Zielen und Stossrichtungen sowie zu den Potenzialanalysen Abschnitt Ost (Oelrainkreisel bis Bahnunterführung) und Abschnitt West (Bahnunterführung bis Bruggerstrasse) zeigte auf, dass das geplante Vorhaben zur Verbesserung der heutigen Situation sehr begrüsst wird. Stadtammann Markus Schneider begeisterte die engagierte und mitdenkende Diskussion. Und er versicherte: «Die heute eingebrachten Gedanken sollen auch in der Programmausschreibung für die Planungsteams reflektiert werden.»

Umsetzungsstart bis 2031
Nach der Auswahl der Planerteams bis September 2025 erfolgt die Bearbeitung des Studienauftrags bis Sommer 2026. Im Herbst 2026 werden die verschiedenen Lösungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt zur Neugestaltung soll spätestens 2031 in die Umsetzung gebracht werden, da so eine Mitfinanzierung durch den Bund im Rahmen des Agglomerationsprogramms möglich ist.

Für Karin Bächli ist klar: «Die Haselstrasse soll sich von der heute gefühlten Problemstrasse zu einer verbindenden, sicheren, ruhigeren Achse für alle Nutzenden und Anstösser entwickeln – als neuer, lebensfreundlicher Raum in der Innenstadt.»


Impressionen aus der Forums-Veranstaltung zur Neugestaltung Haselstrasse
Bildnachweis: Stadt Baden


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