Siedlungsnatur
Naturnahe Gestaltung
Naturnahe Grünräume bringen Vielfalt in den Siedlungsraum. Sie sind Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere und dienen als Trittsteine in deren Verbreitung. Naturnahe Gärten und Grünanlagen regen unsere Kreativität an und ermöglichen das Erleben der Jahreszeiten. Vor der Haustüre kann «Natur pur» erlebt werden. Zudem ist die Pflege dieser Flächen oft weniger zeitaufwändig und damit kostengünstiger.
Öffentliche Grünflächen werden in Baden weiterhin nach vereinbarten Grundsätzen naturnah gestaltet und gepflegt:
- Grundsätze zur naturnahen Planung und Pflege [pdf, 1.91 MB]
- Eine Auswahl von aufgewerteten öffentlichen Grünflächen in Baden finden Sie unter www.naturfindetstadt.ch
Merkblätter und Broschüren zu naturnaher Umgebungsgestaltung für Private Grünräume:
- Broschüre Naturnahe Umgebung [pdf, 1.45 MB], online bestellen
- Merkblatt_Grenzabstände Gehölze [pdf, 214 KB]
- Die Auswahl einheimischer Pflanzen ist gross. Mit www.floretia.ch finden Sie für jeden Standort ökologisch wertvolle Arten.
- Anregungen zur naturnahen Umgebungsgestaltung finden Sie im Massnahmenkatalog:
Bauvorschriften
Die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) verlangt, dass Aussenräume so zu erhalten und zu gestalten sind, dass angemessene Grünflächen von ökologischer Qualität entstehen insbesondere auch mit hochstämmigen Bäumen. Es sind überwiegend einheimische Pflanzenarten zu wählen. Die Bodenversiegelung ist auf ein Minimum zu beschränken. Grünanlagen und Baumbestände, die für das Orts-, Landschafts- und Strassenbild wertvoll sind, sind soweit möglich zu erhalten.
Merkblatt Umgebungsplan bei Baueingaben [pdf, 1.5 MB]
Merkblatt_Baumschutz auf Baustellen [pdf, 89 KB]
Merkblatt zum Umgang mit neophytenbelastetem Aushub: www.ag.ch

Lichtverschmutzung
Lichtverschmutzung ist die künstliche Aufhellung des Nachthimmels und die negativen Folgen von Licht auf Mensch und Natur. Planen Sie eine Aussenbeleuchtung? Um Lichtverschmutzung zu vermeiden, stellen Sie diese Fragen:
- Ist die Beleuchtung wirklich notwendig?
Nur beleuchten, was beleuchtet werden muss.
- Ist es der richtige Leuchtentyp, richtig platziert und ausgerichtet?
Die Beleuchtung soll möglichst präzise sein. Grundsätzlich von oben nach unten beleuchten, unnötige Abstrahlungen in die Umgebung vermeiden.
- Stimmt die Lichtfarbe?
Warmweisses LED-Licht lockt weniger Insekten an und ist darum naturverträglicher.
- Wie hell muss die Beleuchtung sein?
Nur so hell wie nötig – wieviel Helligkeit steuert die Umgebung bei?
- Kann die Beleuchtung zeitweise ausgeschaltet oder reduziert werden?
Die Beleuchtung bedarfsgerecht steuern spart Energie und schont die Umwelt.
Weitere Informationen:
- Merkblatt der Stadt Baden für Bauvorhaben [pdf, 244 KB]
- Mehr dazu bei Dark-Sky Switzerland
- Weitere Informationen finden Sie unter Bird Life Aargau