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Aktuelles

Die Bäder nehmen sichtbar Form an und füllen sich mit Leben

Die Kultur- und Bäderstadt Baden & Region nimmt Fahrt auf: Limmatquelle, Heisse Brunnen, Kunstwerke, Limmatpromenade und weitere Projekte und Bauten werden diesen Herbst der Öffentlichkeit übergeben.

Mit der Eröffnung der Wellness-Therme FORTYSEVEN am 20. November 2021 erleben die Stadt Baden und die Region einen Meilenstein in Richtung Zukunft. Die Bäder nehmen sichtbar Form an. Verschiedene Bauten werden in diesen Wochen und Monaten fertig gestellt oder in neuem Glanz erstrahlen und die Stadt Baden und die Gemeinde Ennetbaden stellen mit Freude den neu gestalteten öffentlichen Raum bereit. Die im Januar 2021 gegründete IG Tourismus Baden & Region hat Ende September 2021 eine Marke zur kraftvollen Positionierung und Vermarktung der Tourismusdestination Kultur- und Bäderstadt Baden & Region lanciert.

"Gemeinsam füllen wir die Brunnen"
Neben der Wellness-Therme FORTYSEVEN laden der Badener und der Ennetbadener "Heisse Brunne" beidseits der Limmat zum spontanen Erleben des einmaligen warmen Thermalwassers ein. Am 6. November 2021 um 14 Uhr werden die beiden vom Verein Bagni Popolari konzipierten öffentlichen Brunnen in Betrieb genommen. Zur Einweihung füllen Stadt und Ortsbürgergemeinde Baden, Gemeinde Ennetbaden und Bagni Popolari gemeinsam mit der Bevölkerung die Brunnen. Die Bevölkerung ist aufgefordert, um 14 Uhr ihr Kesseli mitzubringen. Treffpunkt ist bei der Limmatquelle. Anschliessend gibt es einen Barbetrieb bei den Brunnen bis 24 Uhr.

Limmatquelle: Sichtbarmachen des Badener Goldes
Die Neugestaltung der Limmatquelle ermöglicht die Sichtbarkeit des Thermalwassers und wird eine emotionale Verbindung mit den neuen Bädern schaffen. Verschiedene Förderinnen und Förderer können die Aufwertung der Limmatquelle mit einem Wunsch für die Zukunft und mit einem finanziellen Beitrag unterstützen und sind so ein Teil des neuen Kapitels der Kultur- und Bäderstadt. Mehr dazu auf dein.Baden.ch/insider.

"Heisser Stein" im Zentrum des Badegeschehens
Die Steinplatte aus Erstfelder Gneis versinnbildlicht die Geschichte der Bäder konzentriert und schafft dadurch Identifikation. Im Zuge der Neugestaltung des Kurplatzes wird dem "Grossen Heissen Stein" seine ursprüngliche Bedeutung zurückgegeben. Als "Kulminationsort" soll die Hauptquelle von insgesamt 21 Thermalquellen mit ihrer markanten Abdeckung nicht nur im Winter durch ihre Wärme, sondern auch im Sommer als "Stadtmobiliar" in Erscheinung treten. Mit der Anhebung bietet sich die Steinabdeckung gleichzeitig zum Sitzen und Verweilen an und stärkt den Platz als Begegnungsort. Der Abschluss der Arbeiten erfolgt voraussichtlich Ende Oktober 2021.

Neu gestaltete Limmatpromenade lädt zum Flanieren ein
Ab Anfang November steht auch die neue grosszügig angelegte Limmatpromenade wieder durchgängig zur Verfügung. Für die Pflanzung der Bäume und Gehölze in den Mergelbereichen, welche idealerweise im November erfolgt, werden allenfalls noch Einschränkungen oder Sperrungen erforderlich sein. Weitere Arbeiten im Mättelipark, insbesondere die Ansaat der Wiesenflächen, werden im Frühling 2022 fertig gestellt.

Eröffnung Kunstwerk Merciersteg, als Start des Countdown zum Bäderfest 2022
Der Mercier-Steg wird ein zentraler Standort im Festgebiet des Bäderfests 2022 sein. Als erstes Projekt zur Lancierung wird ab dem 4. November entlang des gesamten Steges eine Lichtinstallation eingebaut. "NEBULA" heisst das Werk der Künstlerin Antonina Businger, das von November 2021 bis Januar 2022 als künstlerische Lichtinstallation die Verbindung zwischen Baden und Ennetbaden beleuchtet. Dieses aussergewöhnliche Werk der jungen Kunstschaffenden ist mit Sensoren ausgestattet und reagiert auf Druck und/oder Bewegungen des Publikums interaktiv.

Weitere attraktive Angebote
Zur Vermittlung des einzigartigen Kulturerbes, aber auch zur Förderung zeitgenössischer Kunst, befinden sich noch weitere Projekte in Arbeit. Das Projekt Quellwelten, lanciert vom Bäderverein, hat die Einsehbarkeit mehrerer Quellen im Innern verschiedener Gebäude zum Ziel. Das städtische Kulturvermittlungsprojekt macht die reichhaltige Vergangenheit in erlebnisreicher Form zugänglich und das Projekt der Künstlerin Ilona Ruegg, finanziert durch die Josef und Margrit Killer-Schmidli Stiftung Baden, bereichert die Limmatpromenade ab Frühling 2022 mit einer stark ortsbezogenen Arbeit.

Die Stadt Baden ist schon immer gerne Gastgeberin. Sie ist bekannt für ihre Lebensfreude und ihr vielfältiges und attraktives Freizeit-, Kultur- und Wellnessangebot. Dieses kommt den Gästen aus nah und fern, der Bevölkerung, aber auch den Badener Unternehmen, die grossen Wert darauf legen, ihren Mitarbeitenden eine optimale Work-Life-Balance zu ermöglichen, zu Gute. Neu hat die Stadt Baden als Regionalzentrum und Tourismusdestination einige überzeugende Trümpfe mehr in der Hand, um die Rolle als Gastgeberin mit Freude und ausgezeichneten Angeboten wahrnehmen zu können. Erleben Sie die Stadt mit allen Sinnen. Wir laden Sie ein zum Flanieren, Kunst geniessen, Einkaufen – und natürlich endlich wieder zum BADEN!

"Heisse Brunnen"
Als das Thermalbad 2012 schloss, verschwand nicht nur die öffentliche Thermalbademöglichkeit. Einigen aufmerksamen Kulturakteurinnen und -akteuren aus Baden, die sich im Verein Bagni Popolari zusammenschlossen, wurde bewusst, dass der Ausnahmezustand seit dem 19. Jahrhundert anhält. Damals wurden die öffentlichen Bäder unter freiem Himmel auf den Bäderplätzen der grossen und kleinen Bäder aufgegeben. Seit der Römerzeit bildeten sie das Herz der Thermen von Baden. Badende und das Thermalwasser verschwanden nach 2000 Jahren Badekultur aus dem Stadtbild. Um ihr ungenutztes Thermalwasser wieder öffentlich zugänglich zu machen, beschloss die Ortsbürgergemeinde Baden 2018 den Bau eines bebadbaren Heissen Brunnens. Die Gemeinde Ennetbaden schloss sich der Idee an und stimmte an der Jubiläumsgmeind 2019 einem Brunnenprojekt zu. Die Brunnen sind von der Regionalen 2025 als bezeichnender Kulturbeitrag für die Projektschau Limmattal ausgewählt worden.

Gespeist werden die "Heissen Brunnen" traditionellerweise über natürliches Gefälle direkt von der Quelle. Die Einwohnergemeinden Baden und Ennetbaden gewährleisten den Unterhalt und Betrieb.

"Heisser Stein"
Der sogenannte "Heisse Stein" ist eine Steinplatte über der Quelle Grosser Heisser Stein. Die Doppelquelle – Grosser und Kleiner Heisser Stein – ist die Hauptquelle der insgesamt 19 warmen Quellen in den Bädern und liegt mitten auf dem Kurplatz. Die Steinplatte hat ihren Namen jedoch nicht als Abdeckung über der gleichnamigen Quelle, sondern weil er durch den aufsteigenden Dampf des ca. 47° warmen Quellwassers erwärmt wird. Diese Steinplatte war auf Sitzhöhe angehoben über sehr lange Zeit das zentrale Element des Kurplatzes und des dort stattfindenden Lebens. Erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Steinplatte der für die Pferdekutschen auf das umgebende Bodenniveau abgesenkt. Die Steinplatte zeichnet die Hauptquelle heute noch speziell aus und ist das einzige an Ort sichtbar erhaltene "echte" historische Objekt auf dem Platz.

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