Aktuelles

zurück zu allen Einträgen

Baubewilligungen für Verenahofgeviert und öffentlichen Raum Kernbereich Bäder erteilt

Der Stadtrat hat für den Umbau des Verenahofgevierts (Kurplatz 1) und für die Neugestaltung des öffentlichen Raums im Kernbereich der Bäder die Baubewilligungen unter Auflagen erteilt. Ein weiterer Meilenstein zur Aufwertung der Bäder ist geschafft.

Nach der Bewilligung für die Therme (Baufeld 1) und das Ärzte- und Wohnhaus (Baufeld 2) liegen nun auch die Bewilligungen für zwei weitere wichtige Bauvorhaben vor. Damit ist ein entscheidender Schritt zur Realisierung der geplanten Aufwertung der Bäder geschafft.
Das Verenahofgeviert wird eingreifend umgebaut und erweitert, jedoch weitgehend innerhalb der bestehenden, teils kantonal geschützten Kubatur. Eine planerische Hürde gilt es noch zu meistern: Auf die geplanten zehn Zimmer im grossen Festsaal (Elefantensaal) im 1. Obergeschoss des Verenahofs wird im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Baubehörde und Bauherrschaft zu Gunsten des Erhalts des geschichtsträchtigen Saals verzichtet. Die Neugestaltung des öffentlichen Raums mit dem Kurplatz als Zentrum ergänzt die privaten Bauvorhaben.

Mit dem termingerechten Beginn der Abbrucharbeiten am 9. Januar 2017 hat in den Bädern von Baden ein neues Kapitel begonnen. Das Buch, welches fortan geschrieben wird, befasst sich intensiv mit der Wiederbelebung eines historisch bedeutenden Ortes und einer Geschichte, welche in den Gemäuern und den Gassen schlummert, ja sogar in der Athmosphäre spürbar ist.

Mit der Erteilung der Baubewilligung für das Baufeld 3 (Verenahofgeviert) ist nun ein weiterer elementarer Meilenstein gesetzt, der es der Bauherrschaft Verenahof AG ermöglicht, die Entwicklung der Bäder planmässig voranzutreiben.

Parallel zu den baulichen Fortschritten wird intensiv an den inhaltlichen Themen gearbeitet. So tauscht sich die Bauherrschaft regelmässig mit den städtischen und kantonalen Baubehörden sowie den Vertretern der Archäologie und des Denkmalschutzes aus. Die Bauherrschaft hat zudem eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit der Kutlurvermittlung im und um das Bäderquartier befasst. Diese ist mit Vertretern der Stadt, mit Architekten, Kultur- und Geschichtsexperten hochkarätig besetzt: Ein Besuch in den Badener Bädern soll ein umfassendes Erlebenis werden, das nebst den verschiedenen Bade- und Wellness-Attraktionen auch die Einzigartigkeit des Ortes und die Seele der Bäderkultur vermittelt.

Die Herausforderung besteht in einer gelungenen Verknüpfung von moderner Baukunst, neuen Technologien und dem geschichtsträchtigen Geist der verschiedenen Zeitepochen. Die Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden ist stolz und glücklich, dass sie sich dieser Herausforderung stellen darf.

Die weiteren geplanten Bauetappen:

- Abbruch Gebäude Römerbad, Thermalbad, Staadhof/Trinkhalle: Januar- April 2017
- Baubeginn BF 1 + 2: 2. Quartal 2017
- Baubeginn BF 3: Herbst 2017
- Eröffnung Ärzte- und Wohnhaus: Frühjahr 2019
- Eröffnung Bad: Sommer 2019
- Eröffnung Klinik für Prävention und Rehabilitation: Herbst 2019

Weitere Auskünfte für Medienschaffende:
Markus Schneider, Ressortchef Planung/Bau T+ 41 76 345 91 32
Katrin Reimann, Projektleiterin Stadt Baden T+ 41 56 200 82 73

Kontaktpersonen Stiftung
Stephan Güntensperger, Delegierter SR, Leiter "Projekt Bäderquartier" T +41 56 269 50 63
Rainer Blaser, VR-Mitglied Verenahof AG + Direktor Stiftung T +41 56 269 50 56

20170223_MM_Baubewilligung_Kurplatz_öffentlicher_Raum.pdf [pdf, 30.61 KB]

zurück