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KSB startet erstes Datenprojekt mit HIH Aargau und DryLabz

Baden AG/Basel - Das Kantonsspital Baden (KSB) erprobt mit dem Health Innovation Hub Aargau und dem Healthtech-Start-up DryLabz die Auswertung klinischer Routinedaten. Das Innovationsprojekt soll Hinweise liefern, wie sich das Risiko von Wiedereintritten bei Herzinsuffizienz besser erkennen lässt.

(CONNECT) Das Kantonsspital Baden will Gesundheitsdaten künftig stärker für Forschung und die klinische Praxis nutzen. Gemeinsam mit dem im KSB ansässigen Health Innovation Hub Aargau (HIH Aargau) und der DryLabz GmbH hat es dazu ein Projekt zur Auswertung klinischer Routinedaten gestartet. Es ist gemäss einer Mitteilung der erste Anwendungsfall auf der neuen Datenplattform des KSB. 

Den Auftakt bildet ein Projekt zu Herzinsuffizienz. Dabei prüfen die Partner, welchen Beitrag Laborwerte und Informationen aus der elektronischen Krankengeschichte zur frühzeitigen Einschätzung des Risikos einer klinischen Verschlechterung leisten können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen langfristig dazu beitragen, vermeidbare Wiedereintritte ins Spital zu reduzieren. 

Die erste Phase des Projekts dient der Bewertung der vorhandenen Datengrundlage. Untersucht werden die Qualität und Verfügbarkeit der Daten sowie deren Einbindung in die klinischen Abläufe. „Mit der KSB-Datenplattform schaffen wir die Grundlage, aus vorhandenen Gesundheitsdaten einen konkreten Mehrwert für Patientinnen und Patienten sowie unsere klinischen Teams zu gewinnen", so KSB-CEO Pascal Cotrotzo. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen den Weg für weitere datenbasierte Innovationen auf der KSB-Datenplattform ebnen.  

Das KSB wird zudem zum Founding Clinical Innovation Partner von DryLabz. Die Zusammenarbeit sei „eine wichtige Gelegenheit, unsere Technologie gemeinsam mit Klinikerinnen und Klinikern weiterzuentwickeln und anhand realer Daten, klinischer Prozesse und Versorgungsbedürfnisse zu evaluieren", lässt sich Norbert Farkas, CEO des Basler Start-ups zitieren. ce/as

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