Bäder

Einzigartig, überregional, zeitgemäss

Ziel ist es, das Bädergebiet mit seinen einzigartigen Qualitäten gesamthaft aufzuwerten. Es soll wieder eine überregionale Anziehungskraft ausstrahlen. Das wertvolle, natürlich vorhandene Thermalquellwasser findet wieder Beachtung und bringt nachhaltigen Nutzen.

Eine zeitgemässe auf Gesundheit und Erholung ausgerichtete Therme mit Fitness, Wellness und Gastronomie stellt ein attraktives Angebot für ein urbanes, gesundheitsbewusstes Publikum dar. Der Neubau im Limmatknie bietet Wohnraum und Platz für ergänzende Nutzungen. Das sanierte und teilweise neu erstellte Verenahofgeviert vervollständigt das Nutzungsangebot der Neubauten im Bereich Gesundheitswesen. Der neu gestaltete öffentliche Raum lädt zum Flanieren und Verweilen ein und der Kurplatz wird als Herzstück des Quartiers seiner Bedeutung wieder gerecht.

Weitere Informationen:
Bericht Gesamtschau Bäder, Februar 2016 [pdf, 378.14 KB]
Städtische Projekte
Thermalbad
Bericht Bäder im Baublatt Juni 2016 [pdf, 1.53 MB]

Entwicklung und Aufwertung

Die Bäder im Limmatknie und die natürlichen Thermalwasservorkommen sind für die Stadt Baden seit jeher identitätsstiftend. Die grossen und kleinen Bäder links und rechts der Limmat bilden siedlungsgeschichtlich und räumlich eine Einheit. Das Bautenensemble verfügt über eine mittelalterliche Stadtstruktur von hohem kunsthistorischen Wert und ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt.
Die auf Gesundheit und Tourismus ausgerichteten Angebote der Bäder haben seit vielen Jahren einen schweren Stand. Viele Bauten stehen leer und weisen einen hohen Sanierungsbedarf auf. Das öffentlich zugängliche Thermalbad wurde im Juni 2012 geschlossen und soll durch einen Neubau ersetzt werden.

1999 starteten die Stadt Baden und die Gemeinde Ennetbaden erstmals einen gemeindeübergreifenden Entwicklungsprozess mit dem Ziel, die Bäder zu erhalten, aufzuwerten und wiederzubeleben. Die Inbetriebnahme der Umfahrung Ennetbaden als Initialprojekt war 2006 der Auftakt zu einem Planungs-, Investitions- und Aufwertungsprozess, an dem sowohl private Grundeigentümer und Investoren wie auch die öffentliche Hand massgebend beteiligt sind. Vorgesehen ist von privater Seite her der Neubau einer zeitgemässen Therme mit Nebennutzungen sowie die Revitalisierung der leerstehenden historischen Bausubstanz. Die öffentliche Hand engagiert sich für die Entwicklung der Bäder ebenfalls auf Projektebene, z.B. im Rahmen der Neugestaltung der öffentlichen Räume oder in gemeindeübergreifenden Projekten wie dem Mättelisteg. In Ennetbaden sind die öffentlichen Räume teilweise bereits neu gestaltet. In Baden erfolgt deren Aufwertung abgestimmt auf den Neubau der Therme. Seit 2012 sind die für die Entwicklung der Bäder notwendigen planerischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Die revidierte Bau- und Nutzungsordnung und der Gestaltungsplan Limmatknie als Grundlage für den Neubau einer zeitgemässen Therme mit Begleitnutzungen sind genehmigt und rechtskräftig.

Bisheriger Planungsprozess

  • 2015: Einweihung neuer Postplatz in Ennetbaden, Kenntnisnahme des behördenverbindliches Beleuchtungskonzept für das Bäderquartier Baden/Ennetbaden durch den Stadtrat Baden und den Gemeinderat Ennetbaden
  • 2012: Start Planungsverfahren öffentliche Räume Kernbereich Bäder (Kurplatz), Rechtskraft Teilrevision der BNO Baden und Gestaltungsplan Limmatknie, gemeindeübergreifendens Wettbewerbsverfahren für den Mättelisteg, Neubau Hirschen Ennetbaden, Schliessung des öffentlich zugänglichen Thermalbades
  • 2011: Genehmigung des überarbeiteten Entwicklungsrichtsplans Bäderquartier Baden/ Ennetbaden
  • ab 2009: archäologische Untersuchungen
  • ab 2008: Planungsverfahren für ein neues Thermalbad und weitere Nutzungen (Wohn-/Ärtzehaus)
  • 2006/2007: Erarbeitung Sondernutzungsplanung Goldwand Ennetbaden, Planung der Neugestaltung der öffentlichen Räume in Ennetbaden
  • 2006: Inbetriebnahme Kern- und Bäderumfahrung Ennetbaden und Sperrung der Schiefen Brücke
  • 2004: Spatenstich Kern- und Bäderumfahrung Ennetbaden
  • 2003-2007: Planung, Realisierung und Inbetriebnahme des neuen Limmatstegs mit Liftverbindung
  • 2003: Kreditsprache in Baden und Ennetbaden für die Planung eines Fussgängerstegs über die Limmat mit Verbindung zum Bahnhofsplatz
  • 2002: Genehmigung des Entwicklungsrichtplans durch den Gemeinderat Ennetbaden und den Stadtrat Baden, Schliessung des Hotels Verenahof
  • 2000: Eröffnung Limmathof und Novum Spa
  • 1999: Erarbeitung des gemeindeübergreifenden Entwicklungsrichtplans Bäderquartier Baden/Ennetbaden als behördenverbindliches Planungsinstrument.