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Beschluss Gestaltungsplan vom 17. Dezember 2018

Beschluss Gestaltungsplan "Brauerei H. Müller AG und Erbengemeinschaft Burger"

Der Stadtrat hat am 17. Dezember 2018 den Gestaltungsplan „Areale Brauerei H. Müller AG und Erbengemeinschaft Burger“ mit folgenden Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage beschlossen:

Änderungen sind kursiv gekennzeichnet.

  • § 3 SNV: Der Gestaltungsplanperimeter umfasst den im Situationsplan 1:200 bezeichneten Bereich. Er umfasst die gesamten Grundstücke der Parzellennummern 870, 885, 1188, 2162, 2492 und 3728 sowie die an diese Grundstücke angrenzenden Strassenparzellen jeweils zur Hälfte. Ferner umfasst er denjenigen Teil der Parzelle 1354, welcher von der bestehenden Einfahrt in die Tiefgarage beansprucht wird. Darüber hinaus umfasst er folgende Flächen auf der Parzelle 2532:

- die Gasse hinter dem Langhaus in der Hälfte ihrer Breite,

- jene Flächen, welche für die Anlieferung des Langhauses über die Rampe an dessen nördlichem Ende erforderlich sind.

Die Fläche des Perimeters beträgt 11’556 10'647 m².

  • § 13 Abs. 4 SNV: Die im Situationsplan bezeichneten Versickerungsflächen sind so auszugestalten, dass das Wachstum hochstämmiger Bäume möglich ist. Sie haben darüber hinaus der Versickerung von Meteorwasser zu dienen und dürfen nicht versiegelt werden. Bauliche Vorhaben, welche der Versickerung dienen oder diese nicht beeinträchtigen, wie beispielsweise Sitzbänke oder Signaltafeln, sind zulässig. [Absatz ersatzlos gestrichen]

- § 13 Abs. 5 SNV: Die im Situationsplan bezeichneten Bäume sind zu erhalten bzw. bei Abgang mit Bäumen von vergleichbarer Erscheinung und vergleichbarem ökologischem Wert zu ersetzen. [Absatz ersatzlos gestrichen]

- § 18 Abs. 6 SNV: Die Anlieferung des Langhauses über die Güterstrasse erfolgt an den im Plan bezeichneten Stellen. [Absatz ersatzlos gestrichen]

- § 22 Abs. 3 SNV: Die Wegverbindungen sind Das Fuss- und Velowegrecht auf der Brauereigasse ist im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens mittels Dienstbarkeiten eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zu sichern, welcher im Grundbuch zu sichern anzumerken ist.

- § 31 SNV: Der Gestaltungsplan Bahnhof-West wird in jenen Teilbereichen aufgehoben, welche vom Perimeter des vorliegenden Gestaltungsplans erfasst werden. [Absatz ersatzlos gestrichen]

  • Situationsplan: Der Situationsplan wurde angepasst. Der Gestaltungsplanperimeter wurde im Bereich des Langhauses und des Kohlenhofs auf die Parzellengrenzen der Liegenschaften Parz. Nr. 2492, 3728, 870 und 1188 reduziert. Ausgenommen von dieser Änderung sind der Bereich der Auskragung des Baufelds B1 sowie die Balkone des Baufelds E1.

Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen.

Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 14 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Entscheid nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG).

Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Vertreterin bzw. einem Vertreter zu verfassen, welche oder welcher die Voraussetzungen gemäss § 14 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200) erfüllt.

Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist aufzuzeigen, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist bei der Stadt Baden, Abteilung Planung und Bau, Rathausgasse 5 (Roter Turm, 2. Stock), während der Bürozeiten (8.00 bis 11.45 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr) eingesehen werden.

Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans „Areale Brauerei H. Müller AG und Erbengemeinschaft Burger“, wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG).

1_BAD17_Situationsplan.pdf [pdf, 546 KB]

2_BAD17_Höhenplan.pdf [pdf, 402 KB]

3_BAD17_SNV.pdf [pdf, 761 KB]

4_BAD17_Planungsbericht.pdf [pdf, 4.2 MB]

5_BAD17_Richtprojekt_Staedtebau.pdf [pdf, 81.8 MB]

6_BAD17_Richtprojekt_Freiraum.pdf [pdf, 81.0 MB]

7_BAD17_Verkehrs-_und_Erschliessungskonzept.pdf [pdf, 1.2 MB]

8_BAD17_Altlasten.pdf [pdf, 6.0 MB]

9_BAD17_Laerm.pdf [pdf, 1.1 MB]

10_BAD17_Fachliche_Stellungnahme.pdf [pdf, 155 KB]

11_BAD17_Schlussbericht_Testplanung.pdf [pdf, 7.8 MB]

12_BAD17_Mitwirkungsbericht.pdf [pdf, 258 KB]

 

STADT BADEN, Planung und Bau
Rathausgasse 5
5400 Baden
Tel. +41 56 200 82 70
planung.bauNULL@baden.ch

 

 

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