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Aufforderung zum Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Aufforderung zum Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern entlang von Strassen und Gehwegen

Sichtbehinderungen an Strassen sind immer wieder Ursache für Unfälle. Alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken an Gemeindestrassen sind verpflichtet, ihre an der Strasse stehenden Bäume und Sträucher zurückzuschneiden. Gemäss §109, 110 und 111 des kantonalen Baugesetzes vom 19.01.1993 gelten hierfür folgende Vorschriften:

In das Strassengebiet hineinreichende Bäume sind auf eine Höhe von 4.50 m, ab Fahrbahn gemessen, resp. 2.50 m ab Gehwegen, zurückzuschneiden.

Hecken und Sträucher entlang von Fahrbahnen und Gehwegen sind mindestens auf die Grenze zurückzuschneiden.

An Einmündungen und Strassenverzweigungen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und 3.00 m gewährleistet sein.
Einzelne die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzonen zugelassen.

Strassenlampen und Verkehrssignaltafeln dürfen nicht überwachsen sein.

Ebenfalls sind Rand- und Wassersteine von überhängenden Sträuchern und Bodendeckern (Behinderung Reinigungsarbeiten) freizuhalten.

Das Zurückschneiden sollte bis am 12. August 2018 vorgenommen werden. Wir machen darauf aufmerksam, dass Eigentümer von verkehrsbehindernden Bäumen und Sträuchern für allfällige Schäden haftbar gemacht werden können.

Nach angesetzter Frist ist der Werkhof berechtigt, in Gefahrenbereichen Sträu­cher und Bäume auf Kosten des Eigentümers zurückzuschneiden. Für allfällige Schäden durch das Schneiden der Pflanzen kann der Werkhof nicht haftbar gemacht werden.

Der Werkhof dankt den Strassenanliegern, welche ihren Beitrag zur Verkehrssi­cherheit leisten, im Namen der Fahrzeuglenker und Passanten.

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