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Erneute Erteilung des Labels 'Energiestadt Gold' an die Stadt Baden

Die Stadt Baden wurde anlässlich des Energietags des Bundesamts für Ener­gie in Zürich, am 22. Oktober 2018 zum vierten Mal in Folge mit dem Energiestadtlabel Gold ausgezeichnet.

Die Stadt Baden hatte 2014 letztmals das Label Energiestadt Gold erhalten. Dieses ist vier Jahre gültig. Der Rezertifizierungsprozess war im Herbst 2017 gestartet worden. Die Schweizer Label-Kommission des Trägervereins Energiestadt und das Forum European Energy Award haben der Stadt Baden den positiven Entscheid zur erneuten Erteilung des Labels 'Energiestadt Gold' mitgeteilt. Die Übergabe des 'Energiestadt-Gold-Labels' fand am 22. Oktober 2018 am Energietag des Bundesamts für Ener­gie in Zürich statt. Die Auszeichnung mit dem Energiestadtlabel Gold belegt, dass sich die Stadt in verschiedenen Energiebereichen spürbar verbessert hat, was sich adäquat in der besseren Bewertung von neu 79.5% möglicher Punkte gegenüber 76% (2014) abbildet.

Energiekonzept überzeugt

Zur Erlangung des Goldlabels hat u.a. folgendes beigetragen:

  • Das Energiekonzept 20172026 mit konkreten Zielen und einem integrierten Energierichtplan bildete die Grundlage für die erneute erfolgreiche Zertifizierung. Zentral ist auch die Verankerung des Energiekonzepts in der Eigentümerstrategie der Regionalwerke Holding AG.
  • Die Inbetriebnahme der holzbetriebenen Heizzentrale in Dättwil im Jahr 2017. Die Zentrale versorgt das Fernwärmenetz Dättwil mit erneuerbarer Wärme und produziert Strom für etwa 700 Haushalte.
  • In der städtischen Energieverordnung wurde die Förderung auf den maximalen Wirkungsgrad hin optimiert. Sie umfasst Beiträge für Beratungen, Förderungen im Wärmebereich und Aktionen (Caritas EnergieCheck, Duschbrausenersatz, etc.).
  • Baden verfügt über ein vielfältiges und breites Beratungsangebot zum Thema Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Ziel: Senkung des Treibhausgas-Ausstosses um 30 Prozent

Mit dem Energiekonzept 2017-2026 will die Stadt die nächste Etappe in Angriff nehmen. Sie hat sich dabei zum Ziel gesetzt, den einwohnerbezogenen Treibhausgas-Ausstoss gegenüber 2013 um 30 Prozent und den Primärenergieverbrauch um 15 Prozent zu senken.

Die Stadt will dazu vorbildlich handeln, geschickte Anreize setzen, die Interaktion mit der Bevölkerung stärken und die Eigeninitiative fördern. In den kommenden Jahren sollen

  • die Fernwärme ausgebaut und Ölheizungen konsequent durch Wärmepumpen und Gasheizungen ersetzt werden,
  • die Effizienz bei der Mobilität erhöht werden,
  • die Infrastruktur erneuert und optimiert werden (z.B. energetische Sanierungspläne für Liegenschaften). Die Stadt bietet dazu verschiedene Förder und Beratungsangebote,
  • mit gezielten Anreizen das Energieverhalten positiv beeinflusst werden,
  • bei Gestaltungsplänen der Effizienzpfad Energie vorgeben und Auflagen zur Mobilität integriert werden.

Verantwortung übernehmen

Energie ist eine Grundlage des Lebens und des Wohlstandes. Sie betrifft jeden, im Guten wie im Schlechten. Die Stadt Baden übernimmt Verantwortung für den Teil, den sie beeinflussen kann. Es ist ihr wichtig, dass ihre Bevölkerung den Gedanken mitträgt und mithilft, die Energieziele zu erreichen.

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