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Unterbringung von Asylsuchenden in der Liegenschaft Metropol

Ab dem 1. August 2017 werden in der Liegenschaft Metropol 15 Asylsuchende untergebracht.

Damit kann die Stadt Baden ihrer Unterbringungspflicht weitestgehend nachkommen. Eine Präsenz der Betreuenden vor Ort ist gewährleistet.

Mit der Schliessung und dem Rückbau der unterirdischen geschützten Operationsstelle im Kantonsspital Baden GOPS im Frühjahr 2017 erfüllt die Stadt Baden die vom Kanton berechnete Unterbringungsquote für Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene nicht mehr. Wird dieser Unterbringungspflicht nicht nachgekommen, werden den Gemeinden Ersatzvornahmen in Rechnung gestellt.

Nachdem die arwo Stiftung den Nutzungsvertrag für die Liegenschaft Metropol per 30. Juni 2017 gekündigt hatte, bot sich für die Stadt Baden eine gute Möglichkeit, Wohnraum zu schaffen. Ab dem 1. August 2017 werden in der Liegenschaft Metropol 15 Asylsuchende untergebracht. Im Lauf des Monats Juli werden kleinere Renovations- und Anpassungsarbeiten ausgeführt. Das Betreuerteam des Kantonalen Sozialdienstes richtet im ehemaligen Gastraum seine Büros ein. Das gewährleistet eine erhöhte Präsenz der Betreuer vor Ort.

Die Stadt Baden wird mit Freiwilligen dafür besorgt sein, dass den Asylsuchenden eine Tagesstruktur zur Verfügung steht (Deutschkurse, Pflege der Liegenschaft/Räume, Sportmöglichkeiten). Aufgrund der fast zweijährigen guten Erfahrungen mit der GOPS sind wir überzeugt, dass das Zusammenleben in der Nachbarschaft problemlos verlaufen wird.

Die Nachbarschaft wurde vorgängig brieflich informiert. Die Stadt Baden dankt der Bevölkerung für eine positive Aufnahme.

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