Thermen und Quellen

Eine zweitausendjährige Geschichte als Bäderstadt, das mineralreichste Thermalwasser der Schweiz und ein abwechslungsreiches Wellnessangebot: Mit seiner Badekultur macht Baden seinem Namen alle Ehre.

Seit 2000 Jahren wird in Baden die natürliche Wärme und Kraft der Thermalquellen genutzt. An keinem anderen Ort in der Schweiz ist das Thermalwasser derart reich an Mineralien wie hier. Aus 18 Quellen sprudelt es – über 900’000 Liter täglich. Auf einer langen Reise durch die Gesteine in einer Tiefe von mehr als 1200 Metern lösen sich die wertvollen Mineralien im heissen Wasser. An der Oberfläche sorgt das Thermalwasser für Wohlbefinden und dient als Grundlage für verschiedene medizinische Behandlungen.

Bäderquartier

Ein lebendiges, sprudelndes Quartier mit grosser kulturgeschichtlicher Bedeutung. Entstanden vor rund 2000 Jahren als römische Siedlung (Aquae Helveticae) ist mit dem Bäderquartier seit jeher eine traditionsreiche Bäderkultur verbunden. Aus den 18 Quellen im Bädergebiet strömen täglich 900'000 Liter Thermalwasser.

Gesundheit, Wirkung

Das Badener Thermalwasser ist das mineralreichste der Schweiz. Nicht umsonst wird ihm eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Mit ein Grund für die hohe Mineralisierung ist die sehr lange Herstellungszeit von teilweise 4‘000 bis 12‘000 Jahren.

Ein lebendiges, sprudelndes Quartier mit 18 ergiebigen Thermalquellen und grosser kulturgeschichtlicher Bedeutung. Entstanden vor rund 2000 Jahren als römische Siedlung (Aquae Helveticae) ist mit dem Bäderquartier seit je her eine traditionsreiche Bäderkultur verbunden. Durch die grosse Ergiebigkeit der Quellen von rund 900'000 Litern pro Tag entstanden im Mittelalter zahlreiche öffentliche und private Bäder, die den Badetourismus in der Schweiz begründeten.

Badekultur

Bereits in der römischen Antike hatte das Baden eine grosse gesellschaftliche Bedeutung. Römische Legionäre aus dem rund fünf Kilometer entfernten Lager in Vindonissa entdeckten um 14 n.Chr. am Limmatknie warme Quellen, denen sogleich eine heilende Wirkung zugesprochen wurde. So entstand im heutigen Bäderquartier am Limmatknie eine Händler- und Handwerkersiedlung, deren natürlich warmen Quellen bis heute eine anziehende Wirkung haben. Ob die Helvetier, die Habsburger oder die Eidgenossen, sie alle profitierten von der wohltuenden Wirkung des Badener Thermalwassers und prägten die Bäderkultur. Das heutige Erscheinungsbild des Quartiers ist immer noch geprägt von der Hochblüte im Mittelalter als zwei öffentliche und rund dreissig private Bäder die weithergereisten Gäste beherbergten.

Architektur

Das Bäderquartier stellt heute ein europaweit einzigartiges Ensemble von grosser kulturgeschichtlicher Bedeutung dar. Es liegt landschaftlich interessant in einer Klus und erstreckt sich entlang des Limmatknies sowohl auf der Badener wie auch auf der Ennetbadener Seite. Noch heute kann man ehemalige Bäder, die aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen, bestaunen. Das Hotel Blume, der Bären, der Ochsen, der Schlüssel und das Hörnli tragen die gleichen Namen wie vor rund 500 Jahren.

Thermalwasser-Angebote

Das Bäderquartier hält zahlreiche Angebote rund um das mineralreichste Thermalwasser der Schweiz bereit. Mehr erfahren Sie hier.

Hotellerie und Gastronomie

Schlemmen und geniessen hat im Bäderquartier seit jeher Tradition. Nicht zuletzt wegen dem Spanischbrödli. Ein Badener Leckerbissen der bevorzugt während Badekuren verschlungen wurde.

Heute verwöhnen und beherbergen das Limmathof Baden Hotel & Spa , das Atrium Hotel Blume und die Appartementhäuser Résidence am Wasser und das Appartementhaus zum Schiff  Kur- und Badegäste.
Die Gastronomiebetriebe Goldener Schlüssel, Hörnli und die Pizzeria Il Brunello ergänzen das vielfältige kulinarische Angebot.

Weiter Informationen zu den Gasthäusern entnehmen Sie bitte folgenden Links.

Ausgangspunkt und Ziel schöner Spaziergänge

Vom Bäderquartier aus lassen sich historisch bedingt schöne Wanderungen unternehmen. Wer früher nach Baden zur Kur kam, liess es sich nicht nehmen zu Fuss die hügelige Landschaft zu erkunden. Zahlreiche Aussichtspunkte, sogenannte „Känzeli“ bieten auf der Känzelitour einen grandiosen Blick über das Bäderquartier, die Stadt und anliegende Gemeinden. Auch der kurze Spaziergang via  Mättelipark zum Kappisee oder der Rundweg an der Goldwand (Rebberg) in Ennetbaden sind sehr beliebt. Weiter lohnt sich der Besuch des unweit entfernten Kurpark mit Kurtheater und Kursaal. Letzterer beherbergt das Grand Casino Baden.

Firmen im Bäderquartier

Vom attraktiven Standort profitieren auch einige lokale und internationaltätige Firmen, die ihren Sitz im Bäderquartier haben. Darunter beispielsweise die BBP AG, Entwicklerin und Betreiberin von Interbank-Applikationen oder das internationale Technologieunternehmen OpenText. Mit den anstehenden Um- und Neubauten dürfte das Bäderquartier zukünftig auch für weitere Firmen noch attraktiver werden.

Zukunft

Das Bädergebiet wird auch in Zukunft für die Stadt und Region von zentraler Bedeutung sein. In den kommenden Jahren werden umfassende bauliche Massnahmen ergriffen, um dem Bäderquartier eine zukunftsgerichtete Ausstrahlung in den Bereichen Gesundheit, Arbeit, Freizeit und Wohnen zu geben. In Planung ist ein neues öffentliches Thermalbad von Stararchitekt Mario Botta, das Wellness- und medizinische Anwendungen vereint. Weiter sind Sanierungs- und Umbauarbeiten rund um das Verenahof-Geviert im Gange. Dazu gehören die historischen Hotels Verenahof, Bären und Ochsen die allesamt umfassend erneuert werden. Zudem soll im Bäderquartier direkt neben dem Botta-Bad ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen.
Weitere Informationen zur Neugestaltung des Bäderquartiers finden Sie hier sowie www.baederstadt.ch