Der Wandel in Baden Nord öffentl. Führung

Industrie, die bewegt

Dauer 1½ Stunden, D/E
Gruppenpreis CHF 230.00

Highlights: Moderne Architektur, Berufsfachschule BBB, neue Trafohallen

Wer eine „verbotene Stadt“ besuchen möchte, könnte nach Peking reisen – oder nach Baden. Denn auch in der Bäderstadt gab es eine Zone, die früher so bezeichnet wurde: das Industrieareal der damaligen Brown Boveri & Cie. Durch einige kontrollierte Portale strömten Tausende von Arbeitern am Morgen ihrem Arbeitsplatz zu.
Nach der Fusion des Unternehmens zu ABB und der damit einhergehenden Auslagerung von Produktionsstätten, erarbeitete ein Architekturbüro in enger Zusammenarbeit mit ABB, den städtischen und den kantonalen Behörden einen Gesamtplan für das Areal.
Ein tiefgreifender Strukturwandel vollzog sich nach derer Vision und aus der damaligen Fabrikstadt entstand ein moderner Schmelztiegel aus Weltkonzern, urbanem Wohnraum, vielseitiger Gastronomie und Kulturstätten: der neue dritte Stadtteil Baden Nord.
Die frühere „verbotene Stadt“ kann heute nur noch erahnt werden. Besonders eindrücklich sind das 2006 eingeweihte «modernste Schulhaus Europas» (Berufsfachschule Baden), das benachbarte Merker-Areal und die ehemaligen Industriehallen, die heute moderne Tagungszentren sind.