Gedeckte Holzbrücke

Schon im 13. Jahrhundert wurden die beiden Limmatufer bei der Enge zwischen dem rechtsufrigen Landvogteischloss und der linksufrigen Stadtbachsenke erstmals mit einer Brücke verbunden. Die heutige Holzbrücke hat mindestens fünf Vorgängerinnen, die aber alle im Laufe der Jahrhunderte durch Hochwasser, Eisgang oder durch kriegerische Gewaltakte zerstört wurden.

Der Entwurf für das 1809 gebaute Bauwerk stammt vom Laufenburger Baumeister Blasius Balteschwiler und ging aus einem Wettbewerb als Sieger hervor. Balteschwiler entwarf eine Balkenkonstruktion, welche den 37 m breiten Flusslauf ohne Pfeiler überspannt. Das Gerüst ist mit schindelbedeckten Brettern verschalt, welche die Brücke als geschlossenes, körperhaftes Korbbogenjoch erscheinen lassen. Das ursprünglich verschindelte Satteldach ist heute mit Ziegeln gedeckt.