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Senkung der CO2-Emissionen: Mit erneuerbaren Energien und Gebäudesanierungen zum Ziel
Die Stadt Baden hat das Ziel, bis spätestens 2050 netto keine Treibhausgase mehr auszustossen. Die Stadtverwaltung will dieses Ziel bereits bis 2040 erreichen. Das Energiekonzept 2022 – 2031 setzt hierfür die notwendigen Zwischenziele für eine Periode von zehn Jahren. Mit dem jährlichen Monitoringbericht wird die laufende Umsetzung überprüft. Der Bericht für das Bilanzjahr 2024 liegt nun vor und zeigt, dass die CO2-Emissionen weiter sinken.
Die Stadt Baden hat sich verpflichtet, bis 2031 den CO2-Ausstoss um 60 % zu reduzieren. Das ist notwendig, damit bis spätestens 2050 – für die Verwaltung schon 2040 – kein CO2 mehr ausgestossen wird. Ende 2024 lag der CO2-Ausstoss bei 4.2 t CO2 pro Person und Jahr, das entspricht einer Reduktion um 38 % gegenüber 2013 (vgl. Grafik 1).
Erste Bilanz mit Turgi
Mit dieser Entwicklung liegt die Stadt Baden auf Kurs, das Zwischenziel 2026 ist schon fast erreicht. Das freut auch Stadtammann Markus Schneider sehr. Er weiss, dass diese positive Klima- und Energiebilanz auch dank dem neuen Ortsteil Turgi möglich wurde: «Turgi hat eine andere Struktur mit weniger Arbeitsplätzen und einen höheren Anteil an Fernwärme bei der Wärmeversorgung als das bis vor der Fusion in Baden der Fall war.»
Mit erneuerbaren Energien und Gebäudesanierungen zum Ziel
Die nächsten ambitionierten Zwischenziele warten bereits. Diese sind notwendig und wichtig auf dem Weg zu Null CO2-Emissionen. Christian Vogler, Energie-Koordinator der Stadt Baden, führt aus: «Damit dies möglich wird, braucht es weiterhin Sensibilisierung in der Bevölkerung und eine konstante Anstrengung.» Und Vogler ergänzt überzeugt: «Zum Ziel führt nur der konsequente und rasche Umstieg auf erneuerbare Energien und Abwärme.»
Per Ende 2024 lagen deren Anteil an der Badener Wärmeversorgung bei knapp 42 % (siehe Grafik 2). Der Rest verteilt sich auf 39 % Gas und 19 % Öl. Deshalb der Aufruf an die Gebäudeeigentümerschaften in Baden: Steigen Sie beim Ersatz von fossilen Heizungen konsequent auf Wärmepumpen, Fernwärme oder Abwärme um. Einen wichtigen Beitrag kann aber auch die Sanierung und Instandstellung von Gebäuden leisten. Durch die Dämmung der Gebäudehüllen und die generelle Modernisierung der Gebäudetechnik kann der Wärmeverbrauch deutlich gesenkt werden. Denn die günstigste Energie ist jene, die nicht verbraucht wird.
Baden informiert und bietet Unterstützung
Das Energieportal der Stadt Baden zeigt, welche Möglichkeiten für den Heizungsersatz in einzelnen Gebäuden zur Verfügung stehen. Verschiedene Beratungsstellen unterstützen, um die passende Lösung vor Ort zu finden. Für die Umsetzung stehen finanzielle Beiträge aus dem städtischen Förderprogramm bereit. Dies nicht nur für die Wärmepumpe und den Fernwärmeanschluss, sondern auch für die Photovoltaikanlage oder die Erschliessung der Tiefgarage für das Laden des Elektroautos.
Weitere Informationen:
baden.ch/energie
Monitoringbericht 2024 zum Energiekonzept (Zusammenfassung und Bericht)
Energieförderprogramm
Energieportal Baden
Grafik 1: Treibhausgase (Tonnen CO2 pro Person)
Bildquelle: ©Stadt Baden
Grafik 2: Energieträger Wärmeversorgung Baden 2024
Bildquelle: ©Stadt Baden
