Die Stimmberechtigten der Stadt Baden haben sich am 13. Juni 2010 knapp gegen einen Zusammenschluss der Gemeinden Neuenhof und Baden ausgesprochen. Um wissenschaftlich gestützte Erkenntnisse über die Ablehnungsgründe und die Erwartungen der Bevölkerung der Stadt Baden zu erhalten, beauftragt der Stadtrat das Forschungsinstitut gfs.bern mit der Durchführung einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung in der Gemeinde Baden. Die Befragung findet zwischen dem 12. und 30. Juli statt. Die Ergebnisse werden zu einem späteren Zeitpunkt publiziert.
Am 13. Juni 2010 verwarfen die Stimmberechtigten in Baden einen Zusammenschluss mit der Gemeinde Neuenhof. Der Entscheid fiel mit 50.5% Ablehnung ausgesprochen knapp aus. Die Ablehnung steht zudem im Kontrast zur klaren Befürwortung des Einwohnerrates Baden mit 45 zu 4 Stimmen und des Abstimmungsresultates in Neuenhof (94% Zustimmung). Gerade bei knappen Volksentscheiden ist es für die Behörden wichtig, die Begründung des Stimmentscheids, aber auch die Erwartungen der Stimmberechtigten zu verstehen.
Für den Stadtrat ist es zentral, die erwünschten Erkenntnisse auf einer sachlichen und wissenschaftlich gestützten Basis zu erhalten. Er beauftragt deshalb das unabhängige Forschungsinstitut gfs.bern mit der Durchführung einer repräsentativen Befragung der Stimmberechtigten in Baden. Die Befragung soll dabei einerseits Einblick geben, welche Gruppen sich weshalb für oder gegen die Vorlage ausgesprochen haben. Die Hinweise fliessen in die Diskussion zur Entwicklung der zukünftigen gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit in der Region ein.
Die Befragung erfolgt telefonisch im Zeitraum vom 12. bis 30. Juli. Die Anonymität der Teilnehmenden wird dabei vollständig gewahrt. Die Stadt Baden bittet alle Stimmberechtigten um ihre Beteiligung an der Befragung.
STADTRAT BADEN